Samstag, 4. Februar 2012 - 06:24 Uhr
Es geht auch im Nieselregen

01.Februar 2012 : Um 10 Uhr ist wieder alles aufgepackt und es geht weiter, in Richtung TeKuiti, bin gut Unterwegs die Strasse ist Kurvig und schön zu fahren, nur der Himmel macht mir ein wenig Sorgen, ist er doch Wolkenverhangen, doch ausser ein paar Regentropfen komme ich trocken durch. Wieder einmal mehr wunderschöne Landschaften und Kurvige Strassen, so macht es Spass und zu alle dem so gut wie keinen Verkehr ;-) In TeKuiti dann mal die Bücherei suche, möchte ja gerne weitere Bilder hochladen, also zuerst mal zur i-Site und da nachfragen, bekomme einen Plan und in 5 Minuten bin ich in der Bibliothek. Und wen treffe ich da wieder ??? Rex, den Amerikaner auf der R80, wir gehen dann zusammen Mittagessen und Plaudern und Plaudern, schon ist es 14 Uhr. Ich mache mich noch ein wenig auf den Weg nach Kawhia, vorbei an den Caves mit den Glühwürmchen, hab aber keine Lust da 26 Dollar Eintritt zu Bezahlen. Touristen hat es ganz viele da, so fahre ich gemütlich die Kurvige und Bergige Strecke weiter. Es macht mächtig Spass und die Kurven wollen nicht aufhören. Fahre dann auch bis um 17 Uhr, da treffe ich Erol und Sheryl, 2 Neuseeländer die in Brisbane Australien Leben aber hier auf Urlaub mit dem Motorrad unterwegs sind. Auf einer Transalp die sie hier gekauft haben. Fahren dann zusammen nach Kawhia und verbringen da den Abend zusammen. Ein Kurvenreicher und sehr schöner Tag heute, wollte gar nicht mehr anhalten ;-) Mit Erol und Cheryl sitze ich dann auch noch bis spät abends zusammen und wir Reden und tauschen die Adressen aus, ich soll vorbei kommen wenn ich in Brisbane bin. Gehe dann gegen 11 Uhr Schlafen und es beginnt dann auch um ca. 3 Uhr zu Regnen. *Grummel*
2. Februar 2012 : Erwache um 7 Uhr und es regnet immer noch, naja, alles zusammen Packen, das geht auch im Regen !!! Innenzelt aushängen und dann ist im Zelt selbst genug Platz um alles Trocken einzupacken. Nur das Aussenzelt wird dann nass Verpackt. ;-) Fahre dann um 9 Uhr los, und die Strecke an der Küste entlang macht mächtig Spass, vertreibt mir meine Trübe Laune ;-) auch bei Nieselregen, nur die Aussicht ist heute nicht so Grandios ;-(, dafür gibt’s ganz viel Gravelroads, auf den ersten 80 Km sind die 10km ca. Gravel ;-) Die neue Karte ist sehr gut und zeigt mir alle Gravelroads, so komme ich heute, obwohl es Nass und Grau ist, zu sehr viel Gravel, durch die Berge in Richtung des Forgotten Highway. Und auch auf dem hat es ca. 20 Km. Gravel durch Fantastisch schöne Landschaften und mit sehr sehr wenig Autos, im Allgemeinen habe ich heute so gut wie keinen Verkehr und bin fast alleine Unterwegs. Nur der Regen macht das Ganze ein wenig Kühl. Mache dann auch 350 km bis nach Stratfort, den Mount Taramaki kann ich vor lauter Wolken leider nicht sehen, dafür finde ich einen günstigen Camping direkt am Meer, ein wenig Windig aber cool, Heisse Dusche und Küche alles ist vorhanden. Einkaufen und Abendessen machen ist angesagt, eine Heisse Dusche um mich aufzuwärmen, ein Bier und der Abend ist perfekt. Wenn es so weiter geht bin ich am Montag in Wellington und geh dann auf die Fähre in Richtung Südinsel. Doch zuerst wartet morgen nochmal eine sehr schöne Strecke auf mich, auch wieder mit Gravel. Ich hoffe das Wetter wird besser.
3. Februar 2012 : Naja, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, es regnet immer noch und ist Wolkenverhangen morgens um 8 Uhr, ich glaube ich verbringe heute einen gemütlichen Tag hier auf dem Camping, vielleicht klart es ja am Nachmittag auf, Entscheide mich aber bis Morgen hier zu bleiben. Leider klart es auch am Nachmittag nicht auf und so kann ich den Mount Taranaki auch heute nicht sehen, geh in die nächst grössere Stadt und verbringe da 2 Stunden in der Bücherei, freies Internet. Danach laufe ich ein wenig durch die Stadt, Esse etwas beim Chinesen Take Away und mache mich nachher wieder auf zurück auf den Campingplatz. Auf dem Weg zurück treffe ich dann noch 2 Neuseeländer auf BMW GS 650er die gerade von der Südinsel kommen, Frage sie nach dem Preis für die Fähre und da wird mir erklärt, wenn ich im Voraus Buche, über die i-Site kostet ca. 170 NZDollar, Buche ich erst am Hafen ist der Preis 260 NZDollar. Werde mich morgen also mal nach einer i-Site umschauen in Wanganui, da komm ich eh durch und das ist eine grössere Stadt. Es bleibt trocken, doch leider Wolkenverhangen ;-( . Immerhin, der Wetterbericht für die nächsten Tage verspricht besseres Wetter, hier ist dieses Wochenende ein verlängertes, am Montag ist Nationaler Feiertag. Der Campground wird am Abend dann auch richtig voll, die Neuseeländer zieht es hinaus mit Wohnmobil, Caravan, Zelt. Raus an den Strand scheint hier die Devise zu sein. Ich mache mich am Abend noch daran alles zu Checken an meiner „Lady“, Öl, Ketteschmieren, Luftdruck und alle Schrauben durchchecken. Alles OK, auf 2700km hat die gute nur gerade mal ca. 3 dl Öl gebraucht. Der hintere Reifen, der t-63, hat nun ca. 8Tkm drauf und ich denke mal nach der Südinsel ist der komplett am Ende ;-) Der wird aufgebraucht bis auf den letzten mm ;-))))))))))))
4.Februar 2012 : Es Regnet um 8 Uhr wieder, krieche dann eine viertelstunde später aus dem Zelt und um 9 Uhr scheint sogar die Sonne, das kann nur ein guter Tag werden denke ich. Fahre dann auch um 10 Uhr los in Richtung Whanganui, will da die alte Strasse am Flusslauf entlang nach Otakure hoch. Das ist da wo der Vulkan ist, in mitten der Nordinsel. Die Fahrt bis Whanganui ist dann auch langweiliger Highway, so komme ich schnell voran und bin dann auch um 12 Uhr in Whanganui, natürlich hat es Unterwegs wieder angefangen zu Regnen, wie sollte es auch anders sein. Immerhin habe ich am morgen alles im Trockenen zusammenpacken können. So habe ich wieder die Regenkleidung montiert und weiter geht es in dieses wunderschöne Tal dem Flusslauf entlang knapp 90 km durch Buschlandschaft, der Flusslauf lädt zum Kanufahren und an teil stellen zum Raften ein. Trotz Regen eine sehr schöne Fahrt mit wiedermal unglaublich verschiedener Landschaft und Aussichten. Stoppe dann mal unterwegs um etwas zu Essen, doch nach 5 Minuten packe ich in windeseile alles wieder zusammen und fahre weiter, die Bienen attackieren mich, weiss der Geier warum ev. Hab ich am falschen Ort angehalten. Ich muss ja nicht sagen das es auch heute auf den 80 km ca. 25 km Schotterpiste gab die aber diesesmal in einem schlechten zustand war, ein guter Test für mich und mein Baby, alles hält und ich komme auch über Waschbrettpiste sehr gut und zügig voran ;-))) Um 16 Uhr bin ich dann auch in Otakure, suche mir da einen Platz in einem Guesthouse oder Backpacker, doch die wollen alle 30 Dollar und mehr, finde dann auf der i-Site, das ist die Informationsstelle, einen Camping der mich 15 NZDollar kostet, ok, das liegt im Budget. Beim Aufstellen bleibt es dann auch Trocken und so steht das Zelt nun und alles ist schön Trocken. In der i-Site hab ich nun auch die Fähre gebucht, für 102 NZDollar, die geht am Mittwoch um 13:30 von Wellington weg und ich bin um 17 ca. dann auf der Südinsel in Picton. Mehr später auf diesem Sender ;-) Ach ja es hat neue Fotos in der Galerie.
Ach ja Leute, ich bin nach wie vor Froh über jede Spende ;-) Einfach den Spenden Button über Paypal nutzen.
Gubi
Mittwoch, 1. Februar 2012 - 00:36 Uhr
Bei Michael in KatiKati

26. Januar 2012 :
Ich bin wieder On the Road, verabschiede mich noch von allen hier die ich Kennengelernt habe. Zurück in Colville, nach den 26 km Schotterpiste entlang der Küste ;-) Zuerst mal da ins Kaffee und was trinken, die Sonne brennt schon wieder schön runter und auf der Piste hab ich 4 Autos überholen müssen, viel Staub geschluckt und alle überholt ;-) von Coleville aus geht es dann weiter nach Coromandel und von da nochmals 3 km weiter bis der Abzweiger kommt den ich heute Fahren will. Die Waiau Wasserfälle müssen sehr schön sein und der Weg dahin ist auch wieder Schotter, natürlich nehm ich den. Will ja nachher auch an die andere Küste hinüber nach Hahei zu den Cathedral Cove. Am Wasserfall treff ich dann auch eine Frau, das T-Shirt verrät was von Inselspital..lach.. eine Schweizerin, Sie spricht mich auf Englisch an ob ich in meinen Motorradklamotten im Pool des Wasserfalls schwimmen will, ich lache nur und sage nein im Adamskostüm !!! Da wechseln wir auf Schweizerdeutsch weil sie ist dann doch ein wenig verdutzt. Wir quatschen noch ein wenig dann mach ich mich wieder auf den weg, Sie ziert sich dann doch mit mir im Adams und Eva kostüm hier zu Baden ;-) Wer nicht will hat gehabt *lach* Weiterfahre und die bergige Schotterstrasse geniesse, bin dann auch um 15 Uhr in Hahei, der Camping hier soll 30 Dollar kosten, nö nö ist mir zu teuer und ausserdem gibt das Wetter für morgen Regen an. Also suche ich ein Backpacker und wird auch schnell fündig. Kostet mich die Nacht 29 Dollar und WiFi ist auch vorhanden, Perfekt. Checke ein und fang mal erst an meine Wäsche zu Waschen. An die Sonne gehe ich heute nicht, der Sonnenbrand an den Beinen brennt ganz schön. Lerne dann auch einen Haufen Leute hier kennen, zusammen Abendessen kochen und über die Verschiedenen Erlebnisse hier Reden. Es sind 80% Deutsche hier ….die meisten für 4 bis 6 Wochen Ferien. Es wird bis spätabends Draussen gesessen und geredet…. Ein lustiger Abend ;-)
27. Januar 2012 : Ein wenig zerzaust und kaum aus den Augen schauend steh ich um 9 Uhr in der Küche des Backpacker, zuerst mal Kaffee machen, Zigarette drehen (Rauchen ist Sau teuer hier, eine Schachtel kostet 18 NZDollar, ca. 14 Franken, zum Glück hab ich Tabak aus der Schweiz dabei) danach wird Gefrühstückt und um halb 12, es ist Bewölkt und leichter Nieselregen hat eingesetzt, mache ich mich auf den Weg zu der Cove. Ca. 5 km weg vom Backpacker, natürlich wird alles gelaufen, hoch und runter geht’s und fährt ganz schön in die Knochen. Beim Laufen hab ich viel Zeit um Revue passieren zu lassen der letzten Woche, am Anfang komme ich ganz schön ausser Atem, merk die 10 Kg zuviel die ich auf den Rippen mit mir herumschleppe, das muss und wird sich hier in den nächsten Wochen ändern, hier gibt es Phantastisch schöne Wanderstrecken. Die Zeit in der Schweiz hab ich ja ausser Motorradfahren und Arbeiten nichts Sportliches gemacht. Somit wird es wieder zeit den Körper auf Vordermann zubringen ;-) An den Cathedral Coves angekommen mach ich dann ein paar Fotos, schau mir die ausgewaschenen Felsen an. Die Natur ist hier wirklich vielfältig und Beeindruckend. Laufe zurück und bin um 15 Uhr auch wieder im Backpacker, nun hab ich mächtigen Hunger und so wird die Gemüsesuppe von gestern, der Rest der noch übrig ist, aufgewärmt und gegessen, zum Glück hat es auch noch ein Bier übrig und so bin ich Restlos gesättigt und zu Frieden mit dem heutigen Tag. Quatsche zurück im Backpacker noch mit 3 Engländerinnen die ich auch auf dem Weg zu der Cove gesehen und überholt habe. 2 von Ihnen Arbeiten hier in Auckland als Journalistinnen, die andere ist Zeitweise als Journalistin in Afghanistan unterwegs. Coole Truppe und wir haben einen Haufen Spass. Und so Quatschen wir bis spät in den Abend hinein. Ach das Leben kann so schön sein ;-)
28. Januar 2012 : Nun heisst es wieder weiterfahren, jedoch nur etwa 140 km nach KatiKati, da wohnt Michael mit seiner Familie, bin gespannt was mich da erwartet, er war 10 Jahre auf einer Yamaha Virago 750 unterwegs um die ganze Welt gefahren. Nun ist er Verheiratet und hat 5 Kinder. Unterwegs stoppe ich immer wieder an den Stränden und geniesse die Fahrt, die Aussicht aufs Meer raus. Komme sehr gut Vorwärts und so bin ich dann auch wie Besprochen um 15 Uhr in KatiKati, nun suche ich die richtige Strasse, die finde ich dann auch sehr schnell doch es gibt 4 verschiedene Nr. 58 ;-) nun ja suchen ist angesagt, doch das sind alles Farmen und so nehme ich nach dem 2ten mal am falschen Haus nachfragen auch das Mobilphonemal zur Hand und Telefoniere mit Ihm. Es vergehen keine 2 Minuten und schon hat er mich gefunden. Nun fahren wir zusammen hoch zu seinem Haus, Schotterstrecke pur mit Wasserdurchfahrt, schon die Anfahrt lässt mich vermuten das muss ein ganz cooler Ort sein. Ist es dann auch, es stehen alles in allem 2 Häuser, eine grosse Halle wo ein Haufen Motorräder drin sind und diverse alte Auto`s, Traktoren herum. Cool, richtig Natürlich und in mitten der Natur. Alles in allem hat er 6 Ha. Land das er in Ursprünglichem zustand lässt, Heimische Baume Pflanzt, es gibt hier keine Elektrizität, ausser einem Stromgenerator, Heisswasser gibt’s über einen Gasbetriebenen kleinen Boiler, Basic aber sehr Heimelig. In so einer Umgebung würde auch ich Kinder gross ziehen. Die sind dann auch alle sehr gut drauf, 2 Mädchen, 13 und 12 Jahre alt, 2 Jungen, 10 und 11 Jahre und die Jüngste ist gerade mal 10 Monate alt. Motorrad ist verstaut in der Grossen Scheune, da werde auch ich Schlafen, alles ist völlig unkompliziert und es wird überall von allen Angepackt. Die Mutter kommt dann mit den Mädchen auch so gegen 17 Uhr zurück, die waren mit dem alten Schulbus, ein Betford mit einem 3 Liter Turbodieselmotor drin. Die Black Betty kann auch als Camper benutzt werden. Ich bin Fasziniert von diesem Platz, das ganze hat eine eigene sehr positive Energie. Mit Michael und den beiden Jungs, Amadeus und Dartagnon, geh ich dann auch runter zum Fluss wir wollen einen kleinen Aal fangen und kleine Fische fürs Aquarium. Doch die Aale lassen sich nicht so einfach fangen, so gehen wir nur mit den gefangenen Fischen nach Hause. Hier gibt es klare Arbeitstrennungen, die Frauen bereiten das Barbeque vor und die Männer sind für das Feuer zuständig, wir sitzen alle bis spätabends ums Feuer herum und es wird geredet und geredet. Die Harmonie hier fasziniert mich, kein Strom also auch kein Fernseher und die ganze Familie ist beisammen, machen Scherze, Lachen. Jeder hier ist Frei das zu tun was er will, Michael meint dann auch, als ich frage ob es kein Problem sei bis am Montag hier zu bleiben, up to you ;-), nach dem 3. Bier geh ich dann auch mal langsam schlafen, gemütliches Bett in mitten von Motorrädern habe, erinnert mich ein wenig an die Zeit als ich in Schwerzenbach in meiner Garage im Untergeschoss gelebt habe. Mit dem Unterschied das ich hier sehr frische Luft habe, denn die Halle kann man nicht abschliessen oder eine Türe zu schieben.
29. Januar 2012 : Stehe mal so gegen 9:30 Uhr auf und geh mal erst Kaffee machen, heute mache ich nicht viel, ausser die Gegend ein wenig erkunden. Michael ein wenig helfen vorzubereiten denn Mischa, die 2. Älteste hat heute Geburtstag und wird 12 Jahre alt. Um 17 Uhr treffen dann auch die Gäste ein, Tante, Grosseltern. Es wird ein lustiger Geselliger Abend. Ein schöner ruhiger Tag um 23 Uhr bin ich im Bett ;-)
30. Januar 2012 : Steh um 9 Uhr auf, es ist Montag, aber Feiertag und so muss Michael nicht Arbeiten gehen. Dafür kommt sein Vater und nun wird nach dem Kaffee richtig angefangen zu Arbeiten. Wir räumen rund um die Halle Herum auf, alles was nicht mehr gebraucht wird kommt in die Tonne, Holz wird verschoben und hinter die Halle gebracht. Und schwups ist es 13 Uhr und wir Essen erst mal was, Michael meint noch ich soll doch aufs Motorrad und mir ein wenig die Gegend anschauen gehen, ich meine dann nur nein, das Arbeiten hier tut mir gut und ich geniesse es. Am Nachmittag wird dann noch rund um den Spielplatz der Kinder eine Plache verlegt und mit Schnitzel aufgefüllt, natürlich mit Schaufel und in Handarbeit. Um 18 Uhr sind wir dann auch mit dem fertig und ich bin durchgeschwitzt wie Michael und sein Vater auch. Zuerst nun mal ein Bier trinken und danach eine Dusche. Tracy, die Frau von Michael ist zurück vom Einkaufen und so gibt es um 20 Uhr ein leichte Nachtessen, mit Würsten die wie Cervela aussehen und auch so schmecken, aber keine sind. Wir sitzen bis um 24 Uhr draussen, Reden über unsere Reisen, das Leben, Gott und die Welt. Um 24 Uhr gehen wir dann alle schlafen, Michael und Tracy müssen morgen Arbeiten und ich Fahre morgen weiter.
31. Januar 2012 : Stehe um 8:30 Uhr auf, irgendwie Wehmütig verlasse ich diesen wirklich sehr schönen Ort, mit seiner enorm positiven Energie. Aber um 10 Uhr bin ich On the Road again in Richtung Tauranga, da muss ich ein paar Dinge die mir Michael gesagt hat noch Besorgen für mich. Den Motorradshop Smith finde ich sehr schnell und da finde ich auch die spezielle Motorradkarte in der alle Offroadstrecken auf der Nord und Südinsel drauf sind. Cool, 30 Dollar ärmer verlasse ich den Laden. Natürlich kommen die Mechaniker und der Besitzer meine „Lady“ anschauen und alle meinen Respekt die sieht gut aus und in good Condition ;-) Naja das alte Mädchen ist ja nun auch 26 Jahre alt und hat 178tkm auf der Uhr. Fahre weiter in Richtung Rotorua und Rotoiti, schöne Bergstrecke die ich hier fahren muss und noch schöner sind die Seen hier. Habe dann auch mächtigen Spass am fahren und komme gut voran. In Rotorua riecht man die Schwefelquellen, hier hat es ganz viele Hotpools, doch die meisten kosten Eintritt und darauf hab ich keinen Bock, geniesse lieber die Seen. Am Nachmittag fahre ich dann weiter in Richtung eines Tales, da fühle ich mich das erste mal wie in Herr der Ringe, die Landschaft ist Grandios schön und Hügelig, Saftig Grün und es hat viele Rinderfarmen hier. Um 17 Uhr komme ich dann in der Richtung nach Taupo an einen Stausee und das ist eine Absolut schöne Landschaft mit Gratis Campingplatz, da bleibe ich heute Nacht und habe eine Ruhige und schöne Nacht.
Bis demnächst auf dem Sender
Gubi
Donnerstag, 26. Januar 2012 - 03:15 Uhr
Weitere Neuigkeiten ;-)

21. Januar 2012 : Morgens um 9 Uhr nehme ich den Weg wieder unter die Räder, doch zuerst einmal in der nächst grösseren Ortschaft nach Motorenöl und einem Kettenspray suchen, gar nicht so einfach, ist doch Samstag und das Motorradgeschäft das ich gestern noch gesehen hab ist geschlossen. Nun ja, mal rumfragen und schon wird dir auch geholfen ;-) Neuseeländer sind extrem freundliche Menschen, nachdem ich alles habe mach ich mich auf um in den Waipoua Forest zu gelangen, da sind die Kauri Bäume. Doch zuerst gilt es nun mal den richtigen Weg zu finden, hier ist alles total gut Beschildert und so finde ich dann auch die Fähre die ich gesucht habe. Am Anleger zur Fähre falle ich natürlich wieder auf und verschiedene Leute fangen ein Gespräch an. Bin dann aber froh als nach 20min. die Fähre kommt und wir drauf fahren müssen. ;-) Die Fahrt dauert ca. 30 min. und kostet 4 Dollar. Nachdem ich die Fähre verlassen habe fahre ich zuerst auf Asphalt weiter, doch ich finden laut Karte einen Abzweiger der mich über den einen Berg führt anstatt darum herum und die Strasse ist mal wieder 15 km Schotter, yeah, ich bring das Grinsen trotz Gepäck nicht mehr aus dem Gesicht es macht einfach nur Spass. Im Waipoura Forest angekommen gehe ich mir mal so einen Kauri Baum ansehen, es ist glaube ich der grösste den es hier gibt, der Stamm ist so breit wie ein Haus und der Baum ist einfach nur RIESIG ;-), die Fahrt hier hin führt dann auch durch eine absolut unglaubliche Vegetation, habe das Gefühl im Dschungel zu sein. Nun aber weiter, will ja noch auf den DOC Camping Trounson der nur noch etwa 30 km von hier weg ist, natürlich geht es auch zu diesem Campingplatz wieder über ca. 15 km Schotter. Und hier bleibe ich mal die nächsten 2 Nächte, Habe in den letzten 3 Tagen 1000 km gefahren nun brauche ich mal ein wenig Erholung und wer weiss, vielleicht sehe ich hier ja auch mal einen echten Kiwi Vogel ;-) Lerne dann auch auf der Suche wo ich denn ein Bier kaufen könnte, was gar nicht so einfach ist draussen auf dem Land hier in Neuseeland, Stephen und seine Familie kennen, er gibt mir dann auch 2 Bier und die trinken wir dann auch zusammen beim übers Reisen, Pakistan und Indien reden. Um ca. 23 Uhr beginnt es dann zu Regnen, für mich höchste Zeit mich ins Zelt zu verziehen und zu Schlafen. Die ganze Nacht über hat es Geräusche aus dem Busch, Natur pur ;-)
22.Januar 2012 : Am Morgen mal erst ausgepennt, denn es regnet immer noch, mal heftiger mal weniger, aber es ist Nass heute. So penne ich locker mal erst bis halb 10, ausser einmal raus für die Morgentoilette, geniesse das süsse nichts Tun und herumhängen, allen zuzuschauen wie Sie zusammenpacken, Ihre Zelte versuchen zu trocknen. Es sind viele Deutsche hier in gemieteten Toyota Previa Unterwegs die umgebaut sind, 2 Sitzplätze vorne, hinten dann das Bett, Kühlschrank, eigentlich alles dabei was man so braucht. Nun um 11 Uhr habe auch ich mal Gefrühstückt und bin Ready für den Buschwalk, der Startet hier direkt vom Campingplatz und ist etwa 800m lang, es fühlt sich an wie wenn ich durch dichten Busch laufen würde, das einzige was nicht an Busch erinnert sind die Riesigen Kauri Bäume. Es ist ein Kauri Wald und so hat man auch bevor man reinläuft zuerst die Schuhe zu reineigen und nachher auch beim heraus kommen, damit schützen sie hier Ihre Bäume. Im Allgemeinen die Neuseeländer sind extrem Naturverbunden und auf diesen DOC Campingplätzen sind nicht nur Touristen, nein, ganz ein Haufen Neuseeländer geniessen es zu Campen. Komme dann auch mit einer Familie ins Gespräch und die Laden mich zu sich nach Hause ein wenn ich wieder auf dem Rückweg von der Südinsel bin. Cool und ungezwungen Locker alles hier gefällt mir ;-) Die Eindrücke der ersten Tage sind sehr sehr Positiver Natur, einfach Geil. Um 13 Uhr mache ich mich dann mal daran meine Lady durchzuchecken, Öl kontrollieren, Kette schmieren, alles nachschauen und wie konnte es auch anders sein, alles i.O. Ich bin hier zwar nicht der schnellste mit der Tenere, brauch ich aber auch nicht zu sein, bin ja hier um zu Reisen, Entdecken, Landschaften geniessen und für das bin ich mit meiner Tenere mit 90 km/h gut Unterwegs. Zu Schnellfahren wird hier gleich wie in der Schweiz teuer geahndet, 5 KM/h zu schnell kosten mal schnell 150 NZDollar. Das ist mir dann definitiv zu teuer, weiss ich doch besseres mit dem Geld anzufangen. ;-) Den Rest des heutigen Tages verbringe ich mit Einkaufen gehen, herumhängen und süssem Nichtstun. OK, ich schreibe grad am Blog und bin die ersten Fotos am Aufbereiten um Sie hochladen zu können in die Fotogalerie ;-) Doch Internet oder Handy Empfang ist hier Fehlanzeige, da muss ich bis morgen warten bis ich wieder in Richtung Auckland oder einer grösseren Stadt komme. ;-)
23. Januar 2012 : Nach einer trockenen und ruhigen Nacht, weckt mich um 03:45 zum ersten mal meine Blase, als ich aus dem Zelt krieche erwartet mich ein Unglaublich schöner Sternenhimmel, sogar die Milchstrasse ist hier zu sehen, Unglaublich klar. Ich geniesse nach der Toilette zuerst mal ca. 30 min. lang den Sternenhimmel, habe seit der Mongolei keinen Vergleichbar schönen mehr gesehen. Zufrieden krieche ich wieder in den Schlafsack und schlaf nochmals bis 9 Uhr, dann weckt mich die Sonne ;-), Cool, trocken und Sonne so macht aufstehen Spass, um 11 Uhr ist dann auch alles Aufgepackt und ich fahre weiter in Richtung Helensville, das liegt 50km ausserhalb Auckland und da hat es heisse Quellen, zu denen Fahr ich heute. Die Landschaft lässt keine Wünsche offen, das Wetter ist trocken und Sonnenschein, es ist Windig, fahre ich doch den ganzen Weg an der Westküste entlang. ;-) Finde natürlich auch wieder dank meinem GPS abkürzungen die mich immer wieder über gute Schotterwege führen. Der weg heute war alles in allem 200km davon waren gut 50km Schotter, also Naturstrassen. Cool, komme dann auch um 15:30 Uhr in Helensville an und finde auch auf Anhieb den Campingplatz, 12 Dollar die Nacht ist günstig, Heisse Dusche, Küche und eben die Hot Springs. Das lass ich mir doch Gefallen, doch zuerst ist mal ein Internetcafe zu suchen angesagt, das finde ich dann auch in der Örtlichen Bücherei, WiFi Hotspot for Free ;-))))) doch leider machen die um 5 Uhr abends zu und so reicht es nicht mehr die Bilder hochzuladen. Naja, Morgen ist ja auch noch ein Tag, als ich so in der Bücherie sitze und meine Mails checke sehe ich im Augenwinkel ein Motorrad vorbei fahren, eine alte BMW R80, der Fahrer ist Rex, ein älterer Amerikaner aus Montana. Wir lernen uns in der Bücherie kennen und er erzählt mir gerade das er ein Guesthouse gefunden habe das stolze 70 NZDollar pro Nacht wollte !?!?!?! ich erzähl ihm dann das ich 2 km von hier einen Camping gefunden hätte der 12 Dollar kostet, ihr könnt euch ja denken wo er nun ist, natürlich auf dem Camping…… Es wird ein gemütlicher Abend mit Reden übers Reisen, Erfahrungen Austauschen und für mich das ein oder andere Bier…. Meiner Lady geht es gut, der Motor schnurrt hier vor sich her, ich quäl sie auch nicht, bin wie schon geschrieben sehr gemütlich unterwegs, auf den normalen Geteertenstrassen mit max. 90 km/h auf den Schotterstrecken (Gravelroads) mit 60 bis 70 km/h. Spass haben und so viel wie möglich sehen und Geniessen, darum bin ich hier. ;-)))) Morgen geht es weiter auf die Coromandel Halbinsel. 250 km Weg, das reicht als Tagespensum ;-))))
24.Januar 2012 : Am Morgen starten wir beide doch eher früh in den Tag, um 9 Uhr sitze ich schon auf der Aufgepackten Tenere und es geht über nebenstrassen in Richtung Auckland. Mir graust davor durch diese Grossstadt zu fahren, also entscheide ich mich die ca. 60 km auf dem Highway zu fahren. Auch da bin ich nicht schneller als mit 90 unterwegs ;-) und das reicht auch. Die Richtige Ausfahrt in Richtung Coromandel auch gefunden habe und so komme ich sehr gut voran, mache meine Mittagspause dann auf einem der vielen Rastplätze hier, Telefoniere mal mit Michael aus Katikati und er freut sich auf mich am Samstag, vorher geht es nicht weil er noch mit den Kindern im Camping ist, die haben hier noch Schulsommerferien ;-) die Fahrt zu Coromandel hoch ist dann auch wunderschön der Küste entlang, nur dieses mal hat es für meine Verhältnisse ein wenig viel Verkehr, doch alles geht gut. In Coromandel dann erst mal im Teehaus einen feinen YaiTee trinke, ein wenig die Beine vertretten und dan geht es weiter in Richtung Port Jackson, muss ja nicht sagen das die letzten 30 km wieder Schotter sind ;-) ich bin im Paradies sag ich nur. Bei der letzten Einkaufsmöglichkeit noch schnell das nötigste Einkaufen dann geht’s weiter. Bin um 18 Uhr dann auf dem Camping und Buche gleich 2 Nächte, es ist Unbeschreiblich schön hier direkt am Strand und völlig in der Natur. Falle wieder auf mit dem Motorrad, Lerne einen Schweizer aus Waltalingen kennen, der für Karls Kühne Gassen Show arbeitet, Paul und seine Frau lerne ich auch noch kennen, ein Schweizer Ehepaar das mit dem Segelboot seit 5 Jahren unterwegs ist. Die beiden haben viel zu erzählen und so haben wir viel Spass. Dann sind da noch die Österreicher, Schweizer und eine Deutsche die alle schon lange hier leben. Die Laden mich dann auch auf das eine oder andere Bier ein und ich falle dann auch um 24 Uhr leicht Angetrunken in meinen Schlafsack. Ein gelungener super schöner Abend geht zu Ende. Nun brauche ich mal den Morgigen Tag um einfach nichts zu tun, die letze Woche mal auf mich wirken lassen, Ruhe zu finden und wie es immer ist am Anfang einer Reise ich bin Viiieeel zu schnell Unterwegs. Habe in einer Woche 1500km gemacht. ;-)
25. Januar 2012 : Ausschlafen ist angesagt, süsses nichts tun, Sonne geniessen, So sieht der heutige Tag aus …Perfekt ..ich hole mir dann auch den ersten Sonnenbrand, auf den Fussrücken natürlich, wo den sonst .. da schmerzt es am meisten wenn ich dann wieder in den Motorradstiefeln bin. Grrrrr… Finde Bäume um meine Hängematte aufzuspannen und so verpenne ich den halben Mittag in der Hängematte schön im Schatten, erwache dann aber wieder weil es mir zu Kalt wird ;-) Strange aber in der Sonne zu heiss, im Schatten zu Kalt, da der Wind einem völlig auskühlt. Nun ja, ziehe ich halt die Trainerhose und den Hoodie wieder an und schon ist es kuschelig angenehm in der Hängematte mit Phantastischem Blick auf die ganze Bucht und das Meer. Am Abend widme ich mich dann zuerst mal dem Nachtessen Kochen, danach setze ich mich an den frisch aufgeladenen Laptop, Internet gibt’s hier keines, das werde ich wohl erst am Wochenende in Katikati dann haben. Bis dann sind genug Foto`s zusammen um sie Hochzuladen von den ersten 1 ½ Wochen ;-) Der Sonnenbrand quält mich an den Beinen .. Grrrr....
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Gubi
Freitag, 20. Januar 2012 - 19:41 Uhr
So mal die ersten Neuigkeiten ;-) On the Road

17. Januar 2012: Ich bin in Auckland gelandet, der Flug war nicht schlecht, doch nach 11 Stunden Flug von Kuala Lumpur her bin ich froh wieder aus dem Flieger raus zu sein. Naja, Sommer ist hier nicht gerade das was ich darunter versehe, es ist Bewölkt und hat ein wenig geregnet bei der Landung. Die Migration und auch der Quarantäne Check gehen schnell von statten und so bin ich nach 40 min. draussen. ;-) Nun ist erst mal eine Neuseeland SIM Karte zu Organisieren und Geldwechseln angesagt. Danach rufe ich gleich in der Skyway Lodge an um mein Bett im Dorm zu bestätigen für die nächsten beiden Nächte. Werde auch promt 10 min. später am Flughafen abgeholt. Sehr nette Leute und auch das Zimmer ist gut. Nun heisst es bei der Burnhard International anzurufen damit ich das Motorrad aus dem Warehouse holen kann. Alles klappt wunderbar, ich bin vom Guesthouse her in 20 min. zu Fuss im Warehouse, die Kiste ist noch genau so wie ich sie Verschifft habe. Wir fangen an das Motorrad auszupacken und zusammen zu Schrauben, als das alles fertig ist, ist es auch schon 5 Uhr abends und da haben die Feierabend, also zurück ins Guesthouse und den Abend geniessen, morgen ist ja auch noch ein Tag. ;-)
18. Januar 2012 : Ich steh um 08 : 30 im Warehouse und da wird mir auch gleich erklärt wie ich zur WOF Kontrollstelle komme, da muss ich das Motorrad registrieren und es gibt eine Technische Abnahme. Um 10:30 Uhr ist das alles erledigt und ich fahre zurück ins Warehouse wo ich mein ganzes Reisegepäck noch liegen habe, aufpacken und um 12 Uhr bin ich wieder im Guesthouse. Nun heisst es Umpacken und alles so zusammensetzen das ich morgen Früh losfahren kann. Bis um 5 Uhr abends ist dann alles so wie ich es haben will und beim zusammenpacken und probepacken bin ich natürlich diversen Leuten im Guesthouse aufgefallen. Viele Fragen und Anregende Gespräche folgen, das ein und das andere Bier fliesst die Kehle runter und schwups ist es Mitternacht und ich geh schlafen.
19. Januar 2012 : Bin schon früh um 7 Uhr wach, zuerst mal Kaffee machen und alles vorbereiten, denn um 10 Uhr möchte ich losfahren. Komme gut vorwärts und da ich ja keinen Stress haben nehm ich es gemütlich. Um 10 Uhr ist dann fertig aufgepackt und es geht los, durch Auckland durch in den Norden hoch in Richtung Whangarei, eine Unglaublich schöne und vielfältige Landschaft begleitet mich, es ist ein sehr Hügeligesgebiet und nach jedem Hügel hab ich den Eindruck die Landschaft ändert wieder. Mal bin ich an der Küste unterwegs, mal im Landesinnern. Mein Ziel heute sind die Sandy Beach, doch als ich dort ankomme merk ich das ich da nicht Zelten kann, also fahre ich weiter in Richtung Whananaki, 4 Km Asphalt und dann bin ich auch schon in einer geilen Schotterstrecke unterwegs, vorbei an Kuhweiden, Spass ohne Ende, auch mit der Bepackten Tenere, es ist Kurvig und Hügelig, besser hätte der Tag nicht sein können, finde dann auch auf Anhieb den DOC Camping und um 17 Uhr steht mein Zelt, direkt an der Küste gelegen Höre ich die Brandung die mich in den Schlaf tragen wird. Ein geiler Tag, der erste richtige Reisetag geht zu Ende. Endlich bin ich wieder on the Road ;-)
20. Januar 2012: Stehe schon um 7 Uhr auf, das Wetter ist gut, die Sonne hat mich geweckt, gehe an den Strand und schau mir da die Szenerie ein wenig an. Frühstücken, zusammenpacken und um 10 Uhr bin ich wieder Unterwegs hoch in den Norden, den Nördlichsten Punkt will ich heute erreichen, Cape Reinga, bin dann auch um 14 Uhr am Cape, denn Verkehr ist hier so gut wie keiner, also keine Staus oder zu viele Autos ;-) komme sehr gut voran und die Landschaft ist wiedermal Unglaublich schön und Abwechslungsreich. Nachdem ich das Cape nun gesehn habe und beim Leuchtturm war geht es ca. 20 km zurück, da ist der Einstieg in den Ninte Mile Beach. Fahre da am Strand entlang die nächsten ca. 30 Km bis ich wieder vom Strand weg kann, alles in allem wären es 96 km, doch mit der bepackten Tenere machen die Teilstücke in denen der Sand nicht hart ist vom Wasser nicht so richtig Spass, ansonsten lässt es sich hier Fahren wie auf einer Schotterpiste. Einfach mit dem Unterschied das man am Strand auf Sand Unterwegs ist. Finde dann am Ende auch einen Campingplatz auf dem ich die Nacht verbringe. Mit 20 Dollar der bisher teuerste Camping, dafür haben die auch heisses Wasser und einen guten Shop. Die DOC Camping sind alle nur mit Wasser und Toiletten ausgestattet, aber kein Warmwasser. Und da es ja trotz Sommer hier nicht wärmer als 25 Grad Tagsüber und 16 Grad Nachts wird, brauche ich eine warme Dusche.
Weiteres und Fotos in der Galerie gibt es dann wenn ich einen anständigen Internetanschluss gefunden habe, heute geht es weiter zu den Kauri Bäumen und auf diesem Campingplatz bleib ich dann auch mal 2 Tage ;-)
Grüsse aus der Wärme
Gubi
Mittwoch, 18. Januar 2012 - 06:30 Uhr
Angekommen in NZ

Nun bin ich in Auckland NZ gelandet und das Motorrad ist nach 2 Stunden zusammenschrauben und 2 Stunden Papierkram nun auch auf der Strasse.
Es war eine gute Entscheidung für die ersten 2 nächte das Guesthouse Skyway Lodge zu nehmen, einen Haufen neue Leute kennengelernt, die meisten grad wieder auf dem zurückweg nach Europa, nichts desto trotz die haben mir alle gute Tipps und waren zum Teil Jahre hier.
Und ausserdem ist das Guesthouse nah vom Flughafen und auch vom Warehouse, so das ich heute morgen einfach zum Warehouse laufen konnte und alles erledigen, um 12 Uhr war der ganze Papierkram erledigt und das Bike Eingelöst. Ich 80 Dollar ärmer ;-)
So nun geht es morgen los in richtung Norden hoch, Wangarei und Cape Reinga, ninthe mile beach und was es da sonst noch gibt.
Weiteres dan wieder auf diesem Sender
Gubi
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